KOSTÜM

EXPERIMENTELLE GESTALTUNG

MIT ALLEN SINNEN

Szenografie - Kostüm - Experimentelle Gestaltung ist ein Bachelorstudiengang der Abteilung Design und Medien an der Hochschule Hannover, der Studierende für die szenisch- angewandten Künste sowie für übergreifende experimentell- künstlerisch-gestalterische Berufsfelder ausbildet.

Die Nähe von Szenografie und Kostüm zu künstlerischen Gestaltungsfeldern und umgekehrt die Nähe des Experimentellen Gestaltens zu bühnen- und kostümbildnerischen Mitteln schafft hierfür die gemeinsame Basis vor dem Hintergrund des immer pluraler werdenden Gestaltungs- und Inszenierungsgeschehens.


„Wir leben im Zeitalter der Grenzüberschreitungen, in dem Choreografen ihre Truppen durchs Museum tanzen lassen, Modedesigner ihre Schauen wie Performances inszenieren, Produktgestalter sich von Künstlern inspirieren lassen, die wiederum Schmuck oder Lampen gestalten......“ – Susanne Kippenberger, Tagesspiegel 2015



WORUM ES GEHT?

Die künstlerische und praxisorientierte Ausrichtung der drei Studienschwerpunkte Szenografie, Kostüm und Experimentelle Gestaltung bildet die Basis der Lehre. Allerdings wird der Blick geweitet: Bühnenbild, Szenenbild, Kostüm, künstlerisches Gestalten werden zusammengesehen, um eine zu fachspezifische Begrenzung zu vermeiden. Der Komplexität der vielen Berufsfelder in Theater, Film, Design und angrenzenden künstlerischen Bereichen sowie deren vielfältigen Strukturen und Funktionsweisen wird so Rechnung getragen.

Der Studiengang Szenografie, Kostüm und Experimentelle Gestaltung greift aktuelle Tendenzen in Kultur und Gesellschaft auf, reflektiert sie in künstlerisch-gestalterischer Form und schafft so die Voraussetzungen, um neben den bewährten neue kreative Arbeits- und Berufsfelder zu entwickeln. Kennzeichnend für den Studiengang ist ein hohes Maß an Interdisziplinarität, Spezialisierung und Internationalität. Entsprechend den internationalen Ansprüchen der Hochschule findet ein kooperativer Studienaustausch mit deutschen und internationalen Hochschulen statt.



DREI STUDIENSCHWERPUNKTE

In den ersten zwei Semestern gilt für alle Studierenden eine einheitliche gemeinsame Studienstruktur. Ab dem 3. Semester folgt die Konzentration auf einen der Studienschwerpunkte: Szenografie, Kostüm oder Experimentelle Gestaltung.
Der Austausch zwischen den Studienschwerpunkten wird weiterhin gefördert, im 7. Semester findet wiederum ein gemeinsames interdisziplinäres Projekt statt. In der Interaktion der drei Ausrichtungen werden die inhaltlichen Gemeinsamkeiten optimal genutzt, ohne die Profilierung der einzelnen Schwerpunkte aufzugeben.



STUDIUMSVERLAUF

Das Studium unterteilt sich in zwei Studienabschnitte. Im ersten Studienabschnitt (1. Jahr) steht die künstlerische Grundausbildung (Malerei, Zeichnung, Plastik, Skulptur, Installation, Bildhauerei, Performance, Film, Druckgrafik, Typografie) im Mittelpunkt. In künstlerischen Projekten wird die Praxis erprobt. Im zweiten Studienabschnitt (2.- 4. Jahr) erfolgt die Spezialisierung auf einen der drei Studienschwerpunkte: Szenografie, Kostüm oder Experimentelle Gestaltung. Entsprechend der inhaltlichen Ausrichtung werden hier anwendungsorientierte Semesterprojekte durchgeführt, die durch vertiefende theoretische und praktische Kurse ergänzt werden. Das Studienprogramm steht für ein hohes Maß an Praxisorientierung. Praktische Übungen in kleinen Gruppen werden durch Vorlesungen und Seminare ergänzt. Projektarbeiten, Exkursionen und Gastvorträge vermitteln den Bezug zu aktuellen Entwicklungen. Ein wichtiger Bestandteil ist zudem die einsemestrige Praxisphase bzw. das Auslandssemester.



BEWERBUNGEN/MAPPENBERATUNG

Die zukünftigen Studierenden des Studiengangs Szenografie - Kostüm - Experimentelle Gestaltung bewerben sich für einen der drei Studienschwerpunkte. Die Spezialisierung auf einen der drei Bereiche erfolgt ab dem dritten Semester.
Zugangsvoraussetzung ist der Nachweis der besonderen künstlerischen Befähigung und die allgemeine Hochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife, die Fachhochschulreife, die Immaturenprüfung oder eine vom Kultusministerium als gleichgewichtig anerkannte Vorbildung. Um die künstlerische Eignung nachzuweisen, wird bis zum März des jeweiligen Jahres eine Bewerbungsmappe mit Arbeitsproben (15 – 25 Arbeiten) eingereicht. Genügen die Arbeitsproben den Anforderungen, wird der Bewerber/die Bewerberin zu einer Aufnahmeprüfung im Mai eingeladen. Nach bestandener Aufnahmeprüfung kann sich der Bewerber um einen Studienplatz bewerben. Mappenberatungen sind während des Semesters immer Dienstags nach vorheriger Anmeldung möglich:

f3-ske@hs-hannover.de



Bewerbungsunterlagen und weitere Informationsmaterialien sind zu erhalten über:


Hochschule Hannover - Dezernat III

Studierendenverwaltung

Postfach 92 02 51 – 30441 Hannover

Telefon: +49 (0)511 - 92 96 - 11 22

Fax: +49 (0)511 - 92 96 - 11 10

E-Mail: servicecenter@hs-hannover.de

www.hs-hannover.de/studierendenverwaltung